Aktuelle Projekte

Corona: Zunehmende Not und Hunger in Simbabwe

Die Fallzahlen der an Covid 19 erkrankten Menschen in Simbabwe sind im Verhältnis noch moderat – Mitte Juli sind rund 950 mit dem Virus infizierte Fälle gemeldet. Aber die Auswirkungen der seit Anfang April geltenden Ausgangssperren sind dramatisch für Millionen Menschen. Aufgrund des landesweiten Lockdowns können die Menschen nicht ihrer Arbeit nachgehen. Die meisten Simbabwer arbeiten im sogenannten informellen Sektor und so bedeutet keine Arbeit auch kein Einkommen. Die Not ist derzeit so groß, dass wir von unserer Partnerorganisation Dhanaira in Simbabwe eine dringende Anfrage nach finanzieller Unterstützung für den Kauf von Lebensmittel erhielten. Der Leiter der Einrichtung schreibt: „Die Lage ist verzweifelt….letztes Jahr eine Dürre, seit Jahren hohe Arbeitslosigkeit und wirtschaftliche Talfahrt in Verbindung mit einer hohen Inflation, jetzt auch noch die Corona Epidemie. Menschen mit Behinderungen werden zunehmend isoliert. Wir müssen zuhause bleiben, erhalten aber keinerlei Unterstützung. Es gibt Familien in unserer Community, die sich derzeit nicht eine vernünftige Mahlzeit am Tag leisten können. Wir bitten daher um Unterstützung.“ Mitglieder von Parea haben gesammelt und es konnten bisher 800 kg Maismehl gekauft werden. Mehr als 150 Familien erhielten eine Lebensmittelsoforthilfe von 10 kg Maismehl.

Eine weitere finanzielle Soforthilfe stellte die Froschkönig Stiftung bereit. Mit diesem Geld wurden nochmal Maismehl und Soya für weitere notleidende Familien mit besonderen Bedürfnissen unterstützt. Insgesamt konnten damit nochmal 180 Familien mit Grundnahrungsmitteln für mehrere Wochen versorgt werden.

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Aufbau einer Physiotherapie

Dhainara ist eine Organisation, die sich für die Anliegen von Menschen mit Behinderungen einsetzt und liegt in Norton, einem Vorort von der Hauptstadt Harare. In Norton wohnen rund 70.000 Einwohner und es gibt keine Physiotherapie in dem Ort. Für physiotherapeutische Behandlungen muss man in die Hauptstadt fahren, das sind 2 Stunden Fahrzeit mit dem Bus. Die meisten Menschen können sich weder die Busfahrt noch die Behandlungen leisten. Und dabei könnten viele körperliche Behinderungen durch Physiotherapie gelindert oder behandelt werden.

Dhainara ist eine Organisation, die sich für die Anliegen von Menschen mit Behinderungen einsetzt und liegt in Norton, einem Vorort von der Hauptstadt Harare. In Norton wohnen rund 70.000 Einwohner und es gibt keine Physiotherapie in dem Ort. Für physiotherapeutische Behandlungen muss man in die Hauptstadt fahren, das sind 2 Stunden Fahrzeit mit dem Bus. Die meisten Menschen können sich weder die Busfahrt noch die Behandlungen leisten. Und dabei könnten viele körperliche Behinderungen durch Physiotherapie gelindert oder behandelt werden.

Durch die finanzielle Unterstützung der Froschkönig Stiftung und dem Verein „Schwarzes Lamm“ aus Rottweil wird nun der Ausbau der Räume und die Anschaffung von Physiogeräten und Vorrichtungen vorangetrieben.

„Es war seit langem unser Wunsch, eine Physiotherapie in unserer Gemeinde zu etablieren. Durch Physiotherapie können vor allem Fehlstellungen und Deformierungen bei Kindern vorgebeugt und körperlichen Behinderungen  korrigiert werden. Aber wir möchten auch Menschen mit physischen Einschränkungen nach Unfällen oder Schlaganfällen eine Behandlung anbieten, damit langfristige Schäden vermieden werden“ erzählt Mr. Piki.

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Verbesserung der beruflichen Qualifikationen von sozial benachteiligten Jugendlichen in Simbabwe

Um die Ausbildungssituation von sozial benachteiligten Jugendlichen zu verbessern, hat die Gemeinde Anfang des Jahres ein Pilotprojekt zur Vermittlung von IT-Kenntnissen gestartet. Für Jugendliche, insbesondere junge Frauen, wurden Computer Kurse durchgeführt. Diese Einstiegskurse wurden von ehrenamtlichen MitarbeiterInnen angeboten. Das IT-Projekt wurde von den Jugendlichen und jungen Frauen aus dem Township sehr gut angenommen und nach weiteren Diskussionen mit den Jugendlichen und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen wurde vereinbart, dass weitere Ausbildungskurse für Catering, Schneiderei und Friseurhandwerk angeboten werden sollen. Für diese Kurse stehen weitere ehrenamtliche AusbilderInnen zur Verfügung und Absolventen mit diesen Fähigkeiten können ihr eigenes Einkommen erwirtschaften. Es ist auch geplant, für einige Absolventen ein Start up Kapital zur Verfügung zu stellen. Da die Stromversorgung im Land völlig unzureichend ist, suchen wir derzeit finanzielle Unterstützung für eine Solaralange.

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